Für große Marken und Content-Creator ist ein Redaktionsplan das tägliche Brot. Sie glauben doch nicht, dass Ihr Lieblings-Influencer das morgendliches „Get ready with me“ einfach aus dem Ärmel schüttelt. Da steckt Vorarbeit und verbindliche Planung hinter.
Optimal ist eine Jahresplanung, die alle Aktivitäten zusammenfasst. Dazu gehört nicht ausschließlich die Kommunikation über die sozialen Medien.
Festgelegte Aktionszeiträume, Sonderöffnungszeiten, Pressemitteilungen oder geplante Events dürfen einen Platz in Ihrer Planung finden. Aus diesen Bereichen ergeben sich tolle Themen, Teaser oder auch Sneak-Peek Möglichkeiten für Ihren Social-Media-Auftritt.
Wichtig ist: Die Planung Ihrer Beiträge soll zu Ihrem Workflow passen. Definieren Sie mit Ihrem Team die Intervalle.
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Quartalsplanung
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Halbjahresplanung oder
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Jahresplanung
Ein gut strukturierter Redaktionsplan ist eine echte Arbeitserleichterung:
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Sie wissen genau, wann welches Thema behandelt wird und können entsprechende Texte, Bilder oder Videoformate vorbereiten.
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Erst jetzt sind Sie in der Lage, den Zeitaufwand und das notwendige Budget zu definieren.
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Teilen Sie den Plan im Team und sorgen so für möglichst große Transparenz. Jeder soll erfahren, was wann passiert. So ist Ihr Team auf Rückfragen durch Kunden vorbereitet.
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Mit Ihrem Redaktionsplan fällt es leichter, die Aufgaben zu verteilen.
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Ihr Plan schafft Verbindlichkeit. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, warum etwas nicht gemacht wurde.
Unternehmen investieren ins Social-Media-Marketing nicht aus Spaß an der Freude. Hinter den Aktivitäten stecken diverse betriebswirtschaftliche Ziele. Der geplante Content muss auf die Ziele Ihrer Apotheke ausgerichtet sein. Deshalb ist eine enge Abstimmung innerhalb der Apotheke und ein Blick über den Tellerrand unerlässlich.
Aufbau – Struktur eines Redaktionsplans
DAS ist ziemlich das Beste an einem Redaktionsplan. Er ist echt schnell erstellt. Zumindest das Gerüst. Unter der Verwendung von Excel oder vergleichbaren Programmen können Sie zügig und übersichtlich Ihren individuellen Plan erstellen.
Folgende Bereiche sollten Sie immer definieren:
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Datum
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Wochentag
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Thema
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Text / Hook
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CTA (Call-to-action/Handlungsaufforderung)
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Contentart (Bildformate, Videoformate)
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Kanäle
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Status/Verantwortlichkeit im Team definieren
Inhalte – von Ihrer Idee bis READY TO PUBLISH!
Grundsätzlich gilt: Sie müssen das Rad nicht neu erfinden! Legen Sie da gleich die Hemmungen ab. Egal was Sie tun: Das gab es wahrscheinlich alles schon einmal!!! Also einfach MACHEN.
Die Kunst liegt nun darin, die Flut an Content-Möglichkeiten an die Voraussetzungen für Ihre Apotheke anzupassen.
Doch bevor Sie optimieren und individualisieren, brauchen Sie erst einmal Ideen!
Spätestens jetzt werden Sie merken, dass Sie schon über ganz viele Möglichkeiten verfügen.
Denn Sie selbst sind ein Pool an Fachwissen. Wissen ist Macht und Wissen weiterzugeben, schafft Vertrauen!
Ihre Quellen
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Apotheken-Alltag
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Aktionstage
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Feiertage
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saisonale Themen
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besondere Anlässe
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Verkaufsraum
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Wiederkehrende Fragen von Kunden!
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Team
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Angebote
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Notdienste
Natürlich darf es auch mal etwas Leichtes sein! Ein herzlicher Gruß am Montagmorgen oder zum Wochenende sind einfach sympathisch! Lustiges aus dem Alltag usw.
Solche Feel-Good Häppchen können Sie immer mal wieder mit Ihren Kunden teilen.
Die absolute Quelle an relevanten Themen für Ihre Kunden haben Sie übrigens bei sich immer zur Hand. Die großen Magazine erstellen Ihre Inhalte nicht aus einem Gefühl heraus. Dahinter liegen Jahrzehnte an Erfahrung, Statistiken, Umfragen und ganz viel Geld und Manpower.
Sammeln Sie ruhig spannende Themen und merken Sie sich die Ideen dahinter für Ihren Redaktionsplan. Gucken und inspirieren lassen dürfen Sie sich immer. Inhalte klauen allerdings nicht!
Do`s and Dont`s!
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Verwenden Sie jederzeit, die von Firmenpartnern oder Kooperationen bereitgestellten Social-Media-Posts. Und zwar ausdrücklich nur die hierfür freigegebenen!
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Sind die vorgeschlagenen Texte nicht individuell, dann nehmen Sie entsprechende Änderungen vor und ergänzen Sie diese mit Ihren Hashtags.
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Sie kopieren nie die Texte oder ganze Beiträge von anderen Social-Media-Profilen. Ja, natürlich dürfen Sie spicken! Aber nur, worum es inhaltlich geht. Sie dürfen sich auch gerne anschauen, wie das Creative für den Beitrag gestaltet wurde. Aber Sie dürfen es nicht übernehmen. Wenn Sie nicht die Rechte an einem Bild oder Video haben oder die Lizenz erworben haben – FINGER WEG! Das Urheberrecht ist eine verdammt teure Angelegenheit. Das zahlen Sie nicht mal eben aus der Portokasse.
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Nicht jede Welle ist auch Ihre Welle. Der „kleine Kalender“ ist in aller Munde. Sie dürfen diese besonderen nationalen und internationalen Tage und Feiertage auch gerne verwerten. Doch Sie müssen es auch wirklich zielführend umsetzen. Erinnern Sie sich immer an folgendes Beispiel: Der Tag der Jogginghose funktioniert nur dann, wenn Ihr Team auch tatsächlich in Jogginghose arbeitet! Oder Sie den Kunden mit der coolsten Jogginghose eine Urkunde aushändigen! Sie verstehen?!
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Halten Sie sich an die internen Strukturen für die Freigabe! Mit dem Chef/Inhaber müssen klare Freigabe-Strukturen geregelt sein! Wer entscheidet wann und was? Regeln Sie auch die Urlaubsvertretung! Niemand hat Motivation, sich um den Social-Media-Beitrag zu kümmern, wenn er gerade die Luftmatratze ins Meer schiebt.
Ihre Beiträge werden nicht jedem gefallen!!! Und das müssen sie auch nicht. Konstruktive Kritik hilft! Kritik von jemandem, der nur privat postet und keinen Unternehmens-Account führt, wird für Sie jedoch nicht immer konstruktiv sein! Haben Sie stets die Ziele Ihres Unternehmens und den Mehrwert für Ihre Kunden und potenziellen Kunden im Blick!
Herzlichst, Ihr Team von ZACK+DA! Social